Über van-Helsing.ai
Van-Helsing.ai ist eine Plattform zur algorithmischen Überprüfung von Information. Speziell solcher, die belegbaren Tatsachen widerspricht. Sei es durch Absicht oder Irrtum. Eine große Herausforderung der Gegenwart besteht darin, Wahrheit und Lüge voneinander zu unterscheiden. Eine schwere Aufgabe in Zeiten sozialer Medien und Künstlicher Intelligenz.
Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz ist die Vertrauenswürdigkeit von Information von essenzieller Bedeutung:
- Im KI-Zeitalter hat Falschinformation explosionsartig zugenommen. Oft ist sie kaum von vertrauenswürdiger Information zu unterscheiden. Die Folge ist Orientierungsverlust.
- Um relevante Falschinformation als solche zu entlarven, verwendet van-Helsing.ai algorithmische Intelligenz: Die Methode der Algorithmic validated Plausibility (AVP).
- Pilotprojekt ist die Etymologie des Wortes „Algorithmus“: Das Projekt belegt, dass das weit verbreitete Narrativ des al-Hwarizmi-Eponyms eine spekulative Rückprojektion ist.
Namensgeber der Plattform sind die beiden realen Vorbilder der Romanfigur Abraham van Helsing. Bram Stoker selbst sagte, dass der Charakter des Abraham van Helsing von realen Menschen inspiriert worden sei.
Diesbezüglich vermutet werden:
- Der mutige Abenteurer und Geheimagent Hermann Vámbéry. Er lebte im 19. Jahrhundert, bereiste viele Länder und veröffentlichte verschiedene Texte zu Sprachen, darunter auch ein türkisches Wörterbuch.
- Der Mediziner und Aufklärer Gerard vanSwieten. Er wirkte im 18. Jahrhundert u.a. als Leibarzt von Kaiserin Maria-Theresia. Er galt als scharfsinniger Aufklärer im Kampf gegen den Vampir- und Aberglauben seiner Zeit.

Hermann Vámbéry – Bildquelle: https://de.wikipedia.org

Gerard van Swieten – Bildquelle: https://de.wikipedia.org
Beide Personen nutzten weder Pflock, noch Kreuz oder Knoblauch, um vampirähnliche Fabelwesen zu jagen. Vielmehr stehen sie aufgrund besonderer Eigenschaften für die Prinzipien, die zur Entlarvung und Bewertung von Falschinformationen erforderlich sind:
- Entdeckergeist und Mut einerseits.
- Genauigkeit und Ursachensuche andererseits.
Ein weiteres Vorbild dieses Projekts ist der spanische Professor Federico Corriente Cordoba. Ihm ist das Pilotprojekt von van-Helsing.ai gewidmet, da er die Courage besessen hat, mit guten Gründen eine weltweit dominant verbreitete, aber inhaltlich kaum belegte These infrage zu stellen: Die Herleitung des Wortes Algorithmus mit dem Name des arabischen Gelehrten Moḥammad ben Mūsā al-Ḫwārizmī. Corriete vertrat hingegen die Auffassung der Begriff stamme vom arabischen ḥisāb al-ġubār ab: Dem Staubrechnen bzw. dem Rechnen mit arabischen Ziffern. Weshalb es Mut verlangt hat, eine solche Auffassung zu vertreten und zu verteidigen belegt die Studie „Die Odysse von Algorizmi zum Algorithmus“.