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Vermutlich kennt jeder Don Quixote de la Mancha. Vor allem seinen ikonischen Kampf gegen Windmühlen. Autor des Buches war Miguel de Cervantes. Er wußte genau, was Kampf bedeutet. Vielleicht hat sich die RAE von der Figur des cleveren Sancho Panza inspirieren lassen, als sie vor

In der KI-Forschung gibt es ein Schreckensszenario, das zunehmend Realität wird: Den Model Collapse. Er beschreibt den Moment, in dem Künstliche Intelligenz beginnt, ihre Verbindung zur Realität zu verlieren. Zum Beispiel, indem sie mit ihren eigenen, zunehmend synthetischen Erzeugnissen trainiert wird. Doch wie entsteht dieser

Das neue Wörterbuch der spanischen Sprache wurde heute veröffentlicht: Das Diccionario de la lengua española (DLE, Version 23.8.1). Herausgeber ist die Real Academia Española (RAE). Das Besondere dieser Ausgabe sind nicht nur die Wörter, die darin neu aufgenommen wurden. Besonders ist auch, dass die Herkunft

Yuval Noah Harari bezeichnet „Algorithmus“ als einen der zentralen Begriffe unserer Zeit. Im KI-Zeitalter entscheiden Algorithmen über Informationsflüsse, Sichtbarkeit, Bewertung – und damit über Macht. Gleichzeitig ist der Begriff selbst zum Gegenstand intensiver Forschung geworden: Es existieren unzählige Texte, die sich mit Bedeutung und Herkunft

In Lexika, Enzyklopädien und Fachliteratur dominiert bis heute die Erklärung, das Wort Algorithmus. sei aus der Latinisierung des Namens al-Ḫwārizmī entstanden. Er war ein herausragender Gelehrten des 8./9. Jahrhunderts und Pionier der Algebra. Diese Erzählung wirkt so geschlossen, dass sie wie ein historisches Faktum erscheint.

These A prüft, ob die alternative Herleitung der RAE (Real Academia Española) sprachhistorisch, kulturell und phonetisch so rekonstruiert werden kann, dass sie als ernsthafte Erklärung für den Ursprung von algorismus/algorithmus dienen kann. Im Zentrum steht daher im Folgenden nicht ein Personenname, sondern ein methodischer Begriff aus

These B prüft, ob sich die RAE-Idee aus These A im mittelalterlichen Sprachgebrauch wiederfindet: Also ob algorismus/algorithmus in europäischen Primärquellen funktional (als Rechenkunst/Methode) verstanden wurde – und nicht als Personenname al-Ḫwārizmīs. Der Maßstab ist einfach: Was sagen die mittelalterlichen Texte selbst – und was nicht. Schlüsseltext: Fibonaccis Liber

In These C wird geprüft, wann das heute dominante al-Ḫwārizmī-Narrativ entstand. Erwiesen ist, dass es im 19. Jahrhundert erstmals als bloße Vermutung formuliert wurde. Der Inhalt wurde von Beginn an rückprojiziert. Dies steht in Einklang mit den Ergebnissen von These A und B (funktionales Verständnis

Am Ende der Analyse erfolgt ein Gesamtfazit: Alle drei Thesen (A Wortstamm al-ġubār, B funktionale Verwendung im Mittelalter, C Rückprojektion im 19. Jh.) sind jeweils plausibel, gut belegbar und kohärent (Ampel jeweils „grün“). Besonders stark belegt ist These C: Das Eponym-Narrativ ist eine spekulative Rückprojektion

Algorithmus Etymologie

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Yuval Noah Harari bezeichnet „Algorithmus“ als einen der zentralen Begriffe unserer Zeit. Im KI-Zeitalter entscheiden

In Lexika, Enzyklopädien und Fachliteratur dominiert bis heute die Erklärung, das Wort Algorithmus. sei aus

These A prüft, ob die alternative Herleitung der RAE (Real Academia Española) sprachhistorisch, kulturell und

These B prüft, ob sich die RAE-Idee aus These A im mittelalterlichen Sprachgebrauch wiederfindet: Also

In These C wird geprüft, wann das heute dominante al-Ḫwārizmī-Narrativ entstand. Erwiesen ist, dass es

Am Ende der Analyse erfolgt ein Gesamtfazit: Alle drei Thesen (A Wortstamm al-ġubār, B funktionale