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In diesem Gastbeitrag von ChatGPT wird algorithmisch verglichen, welcher von drei arabischen Gelehrten des Mittelalters am Besten zum Textinhalt paßt: Mohammed Ben Mūsā al-Ḫwārizmī, Muhammad al-Yāsamīn oder Ibn al-Bannāʾ al-Marrākuschī. Die Antworten von ChatGPT dürftem erstaunen, denn sie entsprechen nicht der bislang vorherrschenden Auffassung. Zum Hintergrund: Im

Vermutlich kennt jeder Don Quixote de la Mancha. Vor allem seinen ikonischen Kampf gegen Windmühlen. Autor des Buches war Miguel de Cervantes. Er wußte genau, was Kampf bedeutet. Vielleicht hat sich die RAE von der Figur des cleveren Sancho Panza inspirieren lassen, als sie vor

ChatGPT hat die Parallelen analysiert, die zwischen einem kriminalistischen Cold Case und der Analyse "Die Odyssee von Algorizmi zum Algorithmus" bestehen. Im Kern erfolgt die Feststellung, dass die Validierung des Eponyms erst seit wenigen Jahren in der aktuellen Form möglich gewesen ist: Aufgrund von Infrastruktur.

Wieso ist ausgerechnet Leonardo da Pisa (Fibonacci) so wichtig für die Deutung der Algorithmus-Etymologie? Weil er der einzige Zeitzeuge des Mittelalters ist, der belastbare Aussagen zum Begriff und seiner möglichen Herkunft geliefert hat. Er wußte genau worüber er schrieb. Und hatte auch nichts "vergessen". Fibonacci gilt

In der KI-Forschung gibt es ein Schreckensszenario, das zunehmend Realität wird: Den Model Collapse. Er beschreibt den Moment, in dem Künstliche Intelligenz beginnt, ihre Verbindung zur Realität zu verlieren. Zum Beispiel, indem sie mit ihren eigenen, zunehmend synthetischen Erzeugnissen trainiert wird. Doch wie entsteht dieser

Der deutsche Historiker Moritz Cantor gab 1865 vor, mit dem Text des Salemer Codex "beweisen" zu können, dass "Algorizmi" eine reale Person sei. Dabei ingnorierte er offenkundig, dass der gleiche Text auch die sieben Varianten des Algorismus beschrieb - im Sinne des Plurals "Algorizmi". Eine

Das neue Wörterbuch der spanischen Sprache wurde heute veröffentlicht: Das Diccionario de la lengua española (DLE, Version 23.8.1). Herausgeber ist die Real Academia Española (RAE). Das Besondere dieser Ausgabe sind nicht nur die Wörter, die darin neu aufgenommen wurden. Besonders ist auch, dass die Herkunft

Für die Interpretation mittelalterlicher Manuskripte müssen häufig alte Buchstaben gedeutet werden. Im vorliegenden Fall ging es um die Frage, ob ein gothischer Buchstabe ein "z", ein "s" oder ein "t/th" wäre. Drei führende KI-Systeme waren überzeugt: Es ist ein "f" bzw. ein "s" oder "t/th".

Das "Liber Ysagoragum Alchoarismi" ist die vermutlich älteste Nennung des Wortes Algorithmus. Vieles spricht dafür, dass Gerbert d'Aurillac, der spätere Papst Silvester II, den lateinischen Titel geprägt hat: Als Kombination des arabischen Staubrechnens - des hisāb al-ġubār - und dem Plural von "-ismus" im Sinne

Das KI-System Claude* wurde befragt, wie es zu erklären ist, dass ausgerechnet die logischen Wissenschaften der Mathematik und der Informatik das Algorithmus-Eponym weiterverbreiten, obwohl es kaum belegt ist. Könnten KI-gestützte Analysen wie "Die Odyssee von Algorizmi zu Algorithmus" eine bereits zunehmende Wissenschaftsskepsis noch weiter verstärken?

Algorithmus Etymologie

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Yuval Noah Harari bezeichnet „Algorithmus“ als einen der zentralen Begriffe unserer Zeit. Im KI-Zeitalter entscheiden

In Lexika, Enzyklopädien und Fachliteratur dominiert bis heute die Erklärung, das Wort Algorithmus. sei aus

These A prüft, ob die alternative Herleitung der RAE (Real Academia Española) sprachhistorisch, kulturell und

These B prüft, ob sich die RAE-Idee aus These A im mittelalterlichen Sprachgebrauch wiederfindet: Also

In These C wird geprüft, wann das heute dominante al-Ḫwārizmī-Narrativ entstand. Erwiesen ist, dass es

Am Ende der Analyse erfolgt ein Gesamtfazit: Alle drei Thesen (A Wortstamm al-ġubār, B funktionale